Wie sieht Wut aus?

Ein Wutanfall kann wie ein Naturschauspiel sein: Wie ein Vulkanausbruch oder wie eine riesige Welle. Einen Wutanfall bei jemandem zu beobachten kann schon mal richtig Angst machen und es kommt vor, dass man sogar vor der eigenen Wut erschrickt. Doch meistens ist die Wut, wenn sie am größten ist, auch bald wieder vorbei. Nur selten bleibt Wut für längere Zeit, meist ist sie dann nicht so laut und heftig sondern etwas stiller, dafür beständig: „Groll“ nennt man sie dann.

Wenn wir über Wut sprechen, dann fallen unsviele Bilder ein: „Ich platze gleich“ sagt man zum Beispiel, „Ich bin auf hundertachtzig“ oder: „Die Wut ist verraucht“. Welche Bilder passen zu Deiner eigenen Wut? Welche Farbe hat sie? Auf welchen Wegen bewegt sie sich durch den Körper? Was macht die Wut mit Dir, und: Wie wirst Du sie wieder los? Ist Wut schlecht? Oder gar böse? Oder gehört sie zu uns wie die Erleichterung, die Freude und die Langeweile?

Wir schauen uns das Bilderbuch „Robbi regt sich auf“ von Mireille d‘ Allance und Markus Weber an und reden über Wutanfälle aller Art: „Die Wut ist halt ein Teil von mir, mal ist sie da und mal nicht“ und „Wut kann einfach nur ne Verkleidung für etwas anderes sein, für Traurigkeit zum Beispiel“.

Anschließend malen wir die Wut mit Buntstiften und leuchtender Ölkreide in unsere Arbeitbücher hinein.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s